Die St. Magdalene Whisky-Destillerie zählt zur langen Liste der Lost Distilleries, die innerhalb der großen Whiskydepression in den achtziger Jahren des letzten Jahrtausends ihre Pforten geschlossen haben.

Gegründet würde St. Magdalene 1765 unter dem Namen Linlithgow im gleichnamigen Ort in den schottischen Lowlands. Linlithgow erlangte Berühmtheit als Geburtsort von Maria Stuart ihres Namens schottische Königin Maria I. von 1542 bis 1567, bevor sie 20 Jahre später wegen des Verdachts auf Hochverrat am englischen Königshaus hingerichtet wurde.

Nach zahlreichen Besitzerwechseln gehörte St. Magdalene zu Zeiten des ersten Weltkriegs neben klangvollen Namen wie Glenkinchie und Rosebank zu den Gründungsmitgliedern der Scottish Malt Distillers.

In weiterer Hinsicht war St. Magdalene / Linlithgow besonders – obwohl in den Lowlands üblicherweise dreifach gebrannt wurde, wandte man konsequent das zweifache Brennverfahren an. Nachdem im Jahre 1968 die eigene Mälzerei geschlossen wurde, bezog man die entsprechenden Rohstoffe von der „benachbarten“ Glenesk-Destillerie.  Gerade einmal 15 Jahre später im Jahre 1983 fand die über 200-jährige Geschichte der Destillerie mit ihrer Schließung ein jähes Ende. Mit dem Umbau zu Appartmenteinheiten ging in den folgenden Jahrzehnten ein weiteres Stück schottische Whiskygeschichte unwiederbringlich verloren.

Abfüllungen von St. Magdalene sind heutzutage äußerst beliebt bei Sammlern und Genießern und nur sehr, sehr selten gibt es neue Releases aus alten Fässern die noch eingelagert sind.

Die Abfüllungen von Sankt Magdalene erfüllen alle Kriterien um die hohen Anforderungen der Rare Old-Reihe von Gordon & MacPhail zu erfüllen. So erfolgte im Rahmen dieser Serie im Jahr 2015 ein Release von einem 33 Jahre alten Single Malt der St. Magdalene Destillerie aus dem Jahre 1982, destilliert nur wenige Monate vor Schließung. Weitere Details wie z.B. Tasting Notes erhalten Sie hier in unserem Shop!

 

Quellen: WhiskyWiki, Wikipedia