Die Longmorn Distillery blickt auf eine mehr als 100-jährige Vergangenheit zurück, gehört man doch zu den wenigen Destillerien Schottlands die zu keiner Zeit stillgelegt waren. Das hinter uns liegende Jahr war auch für Longmorn ein sehr bewegtes.

Anfang des Jahres 2016 wurde die hauseigene Abfüllung ohne Altersangabe, der Longmorn The Distillers Choice, auf den Markt gebracht. Abgefüllt mit verträglichen 40,0% Vol Alkoholgehalt sollte diese Abfüllung in Zukunft die Position des Longmorn 16 in der Standardrange einnehmen, dessen Produktion nach und nach eingestellt werden sollte.

Im November nun der nächste Paukenschlag. Mit großem PR-Aufgebot wurde der Whiskygemeinde eine überarbeitete Version des Longmorn 16 sowie des Longmorn 23 präsentiert. Neben einem neuen Design wurde auch der Whisky „generalüberholt“ und es wird in Zukunft auf einen höheren Anteil an erstbefüllten Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche gesetzt.

Auch neu ist die Preisrange: Während der „alte“ Longmorn 16 noch zu Preisen um die 65 Euro am Markt zu kaufen war, wird für die neue Version ein UVP von über 200 Euro aufgerufen – ein klares Zeichen dafür, dass sich Pernod Ricard, der Eigentümer der Longmorn Distillery, mit der Marke deutlicher im Luxussegment platzieren will.

Inwieweit der Whiskykunde bereit sein wird die aufgerufenen Preise mitzutragen, bleibt sicherlich abzuwarten. Fest steht aber definitiv eins: Longmorn-Fan werden sich sicherlich noch mit der einen oder anderen Flasche des alten 16ers eindecken bevor dieser vom Markt verschwinden wird. Da die Verfügbarkeit in den diversen Shops bereits deutlich rückläufig ist, dürften in den nächsten Wochen und Monaten hier die Preise deutlich anziehen – Parallelen zum Glendronach 15 oder dem Scapa 16 lassen sich nicht von der Hand weisen.

Den“alten“ Longmorn 16 erhalten Sie unserem Shop – solange der Vorrat noch reicht!

 

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Whisky dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.